BRAUEN

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen das Brauen unseres Bieres näher bringen! Die Geräte die dazu notwendig sind und die verschiedenen Arbeitsschritte. Natürlich gibt es auch Bilder dazu!

1.) Schroten

2.) Sudkessel

3.) Maischen

4.) Läutern

5.) Würzekochen

6.) Hefeseihen

7.) Würzekühlen

8.) Stammwürzemessen

9.) Gären

10.) Das Bier

Beginnen wir mit dem Schroten! Das Malz wird in meine Schrotmühle geschrotet. Das bedeutet, daß das Malz nicht gemahlen sondern nur grob zerkleinert wird! Die Qualität des Schrotens beeinflußt auch die Qualität des Bieres!

Weiter geht es mit dem Erwärmen des Wassers im Braukessel! Bei den ersten Versuchen haben wir mit einem Elektrokessel mit ~30l Fassungsvermögen gearbeitet. Mittlerweile ist es ein 50l NiRo-Kessel mit einem Gaskocher befeuert!

Nun wird eingemaischt! Das geschrotete Malz wird in das heiße Wasser gegeben! Unter ständigem Rühren werden die verschiedenen Temperaturstufen durchlaufen. Jede Bierart hat andere Rasttemperaturen und andere Rastzeiten bei den verschiedenen Stufen! Die Einhaltung der Temperaturen und der Zeiten beeinflußt Geschmack und Stammwürzegehalt des Bieres nachhaltig! Dieser Vorgang dauert in unserem Fall fast 3 Stunden.

Im nächsten Schritt wird geläutert. Das bedeutet die Maische wird getrennt in Treber und Würze. Der Treber ist das Braumalz aus dem Zucker und Geschmacksstoffe gelöst sind, es wird als Futtermittel z.B. für Schweine weiterverwendet. Die Würze ist im Prinzip das Bier das jetzt noch weitere Arbeitsschritte durchläuft.

Als Nächstes folgt das Würzekochen! Der Würze wird der Hopfen beigemengt und diese Mischung wird nun 70 Min. gekocht.

Weiter geht es mit dem Seihen! Die gekochte Würze wird gefiltert um den Hopfen und andere Schwebeteilchen aus der Würze zu bekommen!

Endlich geht es dem Ende zu! Die heiße Würze muß nun so schnell wie möglich auf 20°C abgekühlt werden! Dies passiert mit dem Würzekühler der auf verschiedene Arten aufgebaut sein kann. Wir haben uns für einen Eintauchwürzekühler entschieden.

Die Stunde der Wahrheit ist gekommen! Die Stammwürze wird mit dem Aärometer gemessen. Nun weiß man endlich ob die gewünschte Stammwürze erreicht wurde. Es ist meistens so, daß die Stammwürze höher als gewünscht ist. Deshalb wird mit Glattwasser die Würze soweit verdünnt, bis man die gewünschte Stammwürze eingestellt hat.

Nun kommt die Hefe in die Würze! Es ist eine spezielle Bierhefe die auch das Aroma des Bieres beeinflußt. Es gibt 2 Arten von Bierhefe, Obergärige und Untergärige. Obergärige Hefe abreitet um die 20°C und setzt sich an der Oberseite des Gärfasses ab, Untergärige arbeitet bei ~10°C und setzt sich am Boden ab! Wir verwenden untergärige Hefe.

Jetzt beginnt das lange Warten! Nach einer Woche Hauptgärung wird die Hefe wieder aus dem Bier entfernt. Danach wird Speise zugegeben. Das ist entweder Zucker oder unvergorene Würze die vor der Gärung entnommen wurde. Damit wird der spätere CO2 Gehalt des Bieres eingestellt. Nun wird abgefüllt. Entweder in ein Faß oder in Flaschen, auf jeden Fall aber druckfest. Es folgt eine Woche Nachgärung bei 10°C und 5 Wochen Lagerung bei 2°C. Endlich ist es so weit, die Korken können knallen und das Bier ist fertig!!!

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